Warum Du Dein Gehirn lieben solltest!

Okt. 29, 2025

Während du diesen gerade diesen Artikel geöffnet hast und dich entscheidest ob du ihn wirklich lesen solltest oder nicht, ist  dein ganzer Körper für dich wie immer ununterbrochen aktiv. Egal ob du gerade sitzt, liegst oder stehst, alles arbeitet zusammen, um dich am Leben zu halten. Und gesteuert natürlich von deinem Gehirn. 

Es steuert nicht nur deine Organe, sondern nimmt natürlich auch alles um dich herum wahr. Was du gerade fühlst, siehst, riechst und schmeckst, wie die Temperatur im Raum ist, ob du gerade sicher oder in Gefahr bist. Ein permanentes Zusammenspiel deiner beiden Gehirnhälften in einem riesigen neuronalen Netzwerk, gespannt durch die verschiedenen spezialisierten Bereiche des Hirns. 

Alleine dafür, dass du gerade über diese Tatsache nachdenken kannst, lohnt es sich doch dankbar zu sein, oder?

Trotzdem empfinden die meisten nicht allzu viel Dankbarkeit dafür, was ihr Denkapparat Tag für Tag leistet. Und nicht allzu letzt, weil es oft einfach nicht so zu funktionieren scheint, wie wir uns das gerade vorstellen. 

Warum kann ich mich einfach nicht konzentrieren? Wieso fühle ich mich auf einmal ganz anders, als noch gerade eben? Warum schlägt meine Stimmung auf einmal um? Eben war noch alles okay, warum bin ich jetzt auf einmal überreizt?

Diese Fragen, ob nun bewusst oder unbewusst, sind bei uns allen schonmal aufgetaucht, egal ob unser Gehirn neurotypisch oder neurodivers funktioniert. 

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Du kannst nicht alles kontrollieren – und das ist okay

Dein Gehirn agiert allerdings niemals aus Willkür. Für jedes Gefühl, jedes Verhalten und jeden Gedanken gibt es aus neurobiologischer Sicht immer eine Ursache, die uns aber nicht immer bewusst ist. Und genau diesen Punkt zu verstehen wird dir helfen, dich selbst soo viel besser zu verstehen.

Du kannst nicht immer bewusst steuern, was du denkst und fühlst. Aber du kannst bewusst hinterfragen, warum bestimmte Dinge in deinem Gehirn so geschehen, wie sie es tun.

Warum habe ich gerade so reagiert? Was löst gerade dieses Glücksgefühl, Unbehagen, Trauer o.ä. in mir aus? Warum kann ich mir manches nicht merken, anderes schon? 

Es kann dir eine große Last von den Schultern nehmen, wenn du dir bewusst machst, dass du nicht immer über alles die Kontrolle haben kannst, was in deinem Gehirn passiert!

Aber heißt das, wir sind alle unseren Gehirnen machtlos ausgeliefert? Natürlich nicht! Du hast dich ja z.B. auch selbst entschieden, diesen Artikel bis hier weiterzulesen. Jede unserer alltäglichen Entscheidungen hat Einfluss auf unser Gehirn, manche guten und manche halt nicht. Wenn du dein Gehirn besser kennenlernst, kannst du dir genau diese Einflüsse zu nutzen machen. 

Und wieso solltest du dein Gehirn lieben? 

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Was passiert, wenn du dein Gehirn NICHT liebst

Sagen wir mal so.. Wenn du dein Gehirn nicht bewusst liebst, machst du häufiger folgende Dinge: 

  • Du machst dir Vorwürfe, für Dinge, die eigentlich normal sind
  • Du setzt dich selbst unter Druck, anstatt dich zu unterstützen
  • Du gibst negativen Gedanken nach und verfolgst sie weiter
  • Du kämpfst gegen dich und dein Gehirn an, anstatt mit ihm zusammenzuarbeiten

Wenn du stattdessen dein Gehirn liebst, wirst du: 

  • Mit deinem Gehirn zusammenarbeiten, nicht dagegen
  • Freundlicher zu dir selbst sein, weil du lernst, deine Reaktionen zu verstehen
  • Muster früher erkennen und kannst entsprechend gegensteuern
  • Entscheidungen treffen für dein Gehirn, die ihm helfen optimal zu funktionieren
  • Mehr Ruhe und Leichtigkeit finden, weil du nicht ständig gegen dich selbst kämpfst

Der erste Schritt: Wertschätzung statt Selbstkritik

Natürlich wird das alles nicht automatisch dadurch passieren, dass du dir selbst sagst: “Ich liebe jetzt mein Gehirn”. Aber das Bewusstsein, dass auch dein Gehirn deine Wertschätzung und Aufmerksamkeit braucht, ist der erste Schritt auf dem Weg, sich selbst besser zu verstehen. 

Ich brenne im Moment sehr für dieses Thema und finde es unglaublich spannend mehr darüber zu lernen: 

  • Wie arbeiten Gehirn und Nervensystem zusammen und wie kann ich das für mich nutzen?
  • Welchen Einfluss haben meine Hormone und mein Zyklus auf mein Gehirn? 
  • Wie funktioniert mein Belohnungssystem und Dopamin eigentlich?
  • Wie kann ich meinem Gehirn im Alltag helfen durch Bewegung und Ernährung?

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